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Die auf dieser Seite bereitgestellten Informationen richten sich an Berufsgruppen des Gesundheitswesens sowie ein vergleichbares Publikum. Bevor Sie Ihre Ernährung umstellen, sprechen Sie bitte mit einer medizinischen Fachkraft.

Ernährungsfakten

Fruchtsäfte können zu einer ausgewogenen Ernährung beitragen, da sie eine Quelle essenzieller Nährstoffe sind. Ein Beispiel hierfür ist Orangensaft, der viel Vitamin C enthält (weitere Infos dazu unten).

Die Vorteile von Fruchtsaft sind Verbrauchern und Mitgliedern des Gesundheitswesens bis heute immer noch nicht ganz verständlich. Fruchtsaft erleichtert die Aufnahme von Obst bzw. fördert eine gute Allgemeingesundheit.

Ebenso wie die ganze Frucht enthält jede Saftart eine unterschiedliche Mischung an natürlich vorkommenden Nährstoffen, die der Gesundheit zuträglich sind. Laut Studien verfügen Menschen, die Fruchtsaft verzehren, über eine bessere Nährstoffaufnahme als solche, die dies nicht tun.1

Folgend finden Sie einige Fakten dazu, wie Fruchtsäfte zu einer ausgewogenen Ernährung beitragen können. Als Beispiel wird an dieser Stelle Orangensaft verwendet: 

Orangensaft enthält keine leeren Kalorien.

„Leere Kalorien“ meint Nahrungsenergie, die nur einen geringen oder gar keinen Nährwert bietet. Dies ist bei Orangensaft nicht der Fall: So enthalten 100 ml Orangensaft ca. 220 mg Mikronährstoffe. Er enthält neben anderen Nährstoffen Folat und Kalium sowie reichlich Vitamin C,2 das den Energiemetabolismus, die normale Funktion des Immunsystems sowie den Schutz der Zellen vor oxidativem Stress unterstützt. Folat trägt zum Wachstum des mütterlichen Gewebes während der Schwangerschaft bei, leistet ebenfalls einen Beitrag zur normalen Funktion des Immunsystems und verringert Erschöpfung. Kalium fördert dazu die normale Muskelfunktion sowie die Aufrechterhaltung eines normalen Blutdrucks.3

Ein kleines Glas Orangensaft enthält über 50 % des täglichen Bedarfs an Vitamin C bzw. macht lediglich 3 % der Referenzmenge für den täglichen Kalorienbedarf von 2.000 kcal aus.4,5

Sind Zuckerzusätze enthalten?

In Fruchtsaft sind NIE Zuckerzusätze enthalten. Diese sind sowohl bei reinem Fruchtsaft als auch Fruchtsaftkonzentrat per EU-Gesetz verboten.6 Orangensaft besitzt einen natürlichen Zuckeranteil von 9 % und wird durch das Auspressen von Früchten hergestellt. Zu diesen Zuckern zählen Glukose (27 %), Fruktose (29 %) und Saccharose (44 %), wobei es sich hier um Mono- und Disaccharide, also Typen von Kohlehydraten handelt. Laut EFSA beträgt die empfohlene tägliche Gesamtzufuhr von Kohlenhydraten für Erwachsene und Kinder, darunter Kohlenhydrate aus stärkehaltigen Lebensmitteln wie Kartoffeln und Nudeln und einfache Kohlenhydrate wie Zucker, zwischen 45 % und 60% der zugeführten Gesamtenergie.7

Wie in der Nährwerttabelle für Orangensaft gezeigt, enthält ein kleines Glas Orangensaft 13,5 g dieser natürlich vorkommenden Zucker bzw. den Großteil der in dieser Menge enthaltenen 62 Kalorien.

Ein solches Glas trägt lediglich 3 % zum oben erwähnten empfohlenen Tagesbedarf für Frauen von 2.000 Kalorien bei.4 Der tägliche Bedarf an Energie aus beliebigen anderen Energiequellen sollte nicht überschritten werden. Fruchtsaft sollte, wie alle anderen Nahrungsmittel und Getränke, stets in Maßen konsumiert werden. 

Zucker und Vitamine

Fruchtsaft enthält ca. 10 % natürlichen Zucker. Die restlichen 90 % bestehen aus Wasser, Vitaminen, Mineralstoffen und Phytonährstoffen.8 Die Forschung zu Phytonährstoffen, die auch als Pflanzenstoffe bekannt sind, ist ein dynamisches Forschungsfeld und es ist noch nicht vollständig ergründet, wie sie der Gesundheit nutzen.

 

 

QUELLEN:

1. Gibson, S. Fruchtsaft consumption in the National Diet and Nutrition Survey (NDNS 2008-2010): associations with diet quality and indices of obesity and health. Proceedings of the Nutrition Society 2012, 71, pp. E23.

  • Ebenfalls von Interesse könnte sein: CREDOC Comportements et consommation alimentaire en France 2010. Enquête CCAF 2010.

2. FJM Nährwerttabelle. Abrufbar unter https://fruitjuicematters.de/files/attachments/.98/FJM_Na_hrwerttabelle.pdf 

3. Amtsblatt der Europäischen Union. Verordnung der Europäischen Kommission 432/2012 vom 16/05/2012. Abrufbar unter http://eur-lex.europa.eu/LexUriServ/LexUriServ.do?uri=OJ:L:2012:136:0001:0040:de:PDF (zuletzt eingesehen am 8. Februar 2017)

4. Laut EFSA-Bericht 2003 beträgt der tägliche Bedarf an Vitamin C 80 mg/Tag (Stellungnahme des Wissenschaftlichen Lebensmittelausschusses zur Überarbeitung der Referenzwerte für die Nährwertkennzeichnung, geäußert am 5. März 2003).

5. FJM Nährwerttabelle.Abrufbar unter https://fruitjuicematters.de/files/attachments/.98/FJM_Na_hrwerttabelle.pdf

6. Amtsblatt der Europäischen Union. Direktive 2012/12/EU des Europäischen Parlaments und des Rates. Abrufbar unter http://eur-lex.europa.eu/LexUriServ/LexUriServ.do?uri=OJ:L:2012:115:0001:0011:DE:PDF.

7. EFSA (Europäische Behörde für Lebensmittelsicherheit). Europäische Ernährungsreferenzwerte für Nährstoffzufuhr, 2010. Abrufbar unter https://www.efsa.europa.eu/en/press/news/nda100326 (zuletzt eingesehen am 23. März 2017)

8. UK Department of Health. Nutrient analysis of fruit and Gemüse. Abrufbar unter https://www.gov.uk/government/uploads/system/uploads/attachment_data/file/167942/Nutrient_analysis_of_fruit_and_vegetables_-_Summary_Report.pdf (zuletzt eingesehen am 8. Februar 2017)

 

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