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Warum sollte ich Fruchtsaft trinken?

Obwohl die offiziellen Leitlinien von Land zu Land unterschiedlich sind, raten nationale, an die WHO-Empfehlungen angelehnte Leitlinien dazu, am Tag mindestens 400 g Obst und Gemüse zu verzehren. In Ländern wie Deutschland und England wird diese Empfehlung als mindestens fünf Portionen pro Tag ausgelegt („fünf am Tag“).1,2

Fruchtsaft, der immer einen Fruchtgehalt von 100 % hat, kann in die Zufuhr dieser fünf Portionen integriert werden, wobei ein Glas am Tag eine Portion Obst ersetzt. Die Wissenschaft ist sich jedoch noch nicht darüber einig, welche Menge die perfekte Portion Fruchtsaft zu beinhalten hat. Aber in Ländern, in denen Fruchtsaft Bestandteil von Ernährungsempfehlungen ist, kann ein Glas (eine Portion) eine der fünf Tagesportionen gelegentlich ersetzen. Die restlichen Obst- und Gemüseportionen sollten aus ganzen Früchten/ganzem Gemüse bestehen.

Leider nehmen heutzutage die meisten Menschen in Europa nicht einmal annähernd die empfohlene Tagesmenge von 400 g bzw. fünf Portionen Obst und Gemüse zu sich. Und wer keinen Fruchtsaft trinkt, ist von diesem gesunden Ziel noch weiter entfernt. Das tägliche Trinken von Fruchtsaft hilft dabei, die eigene Obst- und Gemüseaufnahme zu steigern.3 Fruchtsaft stellt eine unkomplizierte und köstliche Alternative zum Verzehr von ganzem Obst und Gemüse dar und lässt sich leicht als gelegentliche Obstportion in die Ernährung integrieren, wie wissenschaftliche Erkenntnisse belegen:

  • Wer täglich Fruchtsaft trinkt, nimmt mehr Obst und Gemüse zu sich.4
  • Fruchtsaft ist eine Ergänzung zum Verzehr von ganzen Früchten und ganzem Gemüse, jedoch kein Ersatz für diese.3
  • Fruchtsaft kann dabei helfen, Kinder an den Geschmack von Obst und Gemüse zu gewöhnen. Somit ist es wahrscheinlicher, dass sie langfristig gesundheitsfördernde Entscheidungen treffen.4
  • Einer US-amerikanischen Studie zufolge stellt Fruchtsaft bei Kindern von 2-5 Jahren eine „wichtige Kalium- und Magnesiumquelle dar und wurde mit dem Erreichen der empfohlenen Tageszufuhr von Vitamin C und Folat positiv in Verbindung gebracht.“5

 

 

QUELLEN:

1. WHO, 2014, Datenblatt N°394. Zu finden unter: http://www.who.int/mediacentre/factsheets/fs394/en/ (zuletzt eingesehen am 8. Februar 2017)

2. NHS UK. 5 A DAY: what counts? Zu finden unter: http://www.nhs.uk/livewell/5aday/pages/whatcounts.aspx (zuletzt eingesehen am 8. Feburar 2017)

3. Gibson, S. Fruit juice consumption in the National Diet and Nutrition Survey (NDNS 2008-2010): associations with diet quality and indices of obesity and health. Proceedings of the Nutrition Society 2012, 71, pp. E23.

4. CREDOC. Comportements et consommation alimentaire en France 2010. Enquête CCAF 2010. 2010.

5. Fulgoni V und Quann E. National trends in beverage consumption in children from birth to 5 years: analysis of NHANES across three decades. Nutrition Journal 2012, 11:92. Zu finden unter: http://www.nutritionj.com/content/11/1/92.

 

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